|

Jeder hat schon einmal einen Papierflieger gebaut. Hin und wieder starteten
sie sogar während des Unterrichts. Was die Lehrer aber selten begeisterte.
Leider war der Flug meist nur kurz und der Ärger dann groß!
Am Ende erfolgte die Landung im Papierkorb und der Flugzeugbauer erhielt
keinen Preis, sondern durfte zur Belohnung das Klassenzimmer gründlich aufräumen.
In
der Klasse 7/8 war alles anders. Die Schülerinnen und Schüler bekamen den Auftrag ein Flugzeug zu bauen, das möglichst lange in der Luft bleiben
konnte und seine Kreise in der Schulaula drehen sollte.
Schnell war klar, dass so ein Fluggerät sehr leicht sein musste und einen
eigenen Antrieb brauchte. Aber wie sollte es konstruiert werden?
Im
Internet findet man fast alles, auch Baupläne für „Saalflugzeuge“ und
eine Liste für das nötige Zubehör: Ultraleichtes Balsaholz für den
Rumpf, Tragflächen und Leitwerk, einen Propeller, der durch eine
Gummischnur angetrieben wird und besonders leichtes Papier für die
Bespannung der Flügel.
Das Zusammenkleben der sehr leichten, aber auch zerbrechlichen Teile, war
allerdings nicht ganz einfach. Aber endlich waren die kleinen Flugzeuge
fertig.
Die
Flugzeugbauer trafen sich zum Erstflug in der Aula. Mit der Stopuhr sollte
die Flugzeit gemessen werden. Kaum einer glaubte an einen langen Flug, die
meisten erwarteten den sofortigen Absturz ihres Modells. ......
Aber sie flogen doch!! Der längste Flug dauerte fast eine Minute und der
Sieger musste nicht die Aula fegen, sondern erhält einen Preis.
|









|