Projektearchiv 2008

Berger Schule Förderschule

 

 
 
     
         
     
         
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
         
     
     
         

 


"Wer steckt hinter der Maske?"

Negativ, positiv, negativ, positiv. Keine Angst Maskenbau hat nichts mit höherer Mathematik zu tun. Eigentlich ist alles ganz einfach. Man braucht nur etwas Geduld.

Man stellt zuerst mit Gipsbinden eine Negativform des eigenen Gesichts her. Eine Öffnung für Mund und Nase sollte man offen lassen. Man muss ja noch atmen können. 
Übrigens mit einem Schutz für die Haare aus Plastikfolie und etwas Creme über Wimpern und Augenbrauen lassen sich die Gipsbinden später leicht wieder entfernen. 
Mit etwas Geschick ist schon nach kurzer Zeit eine Maske entstanden. Diese sieht aber noch fast genau so aus wie dein Gesicht. Als nächstes wird Gips angerührt und in die Negativform gegossen. Sobald der Gips hart geworden ist, löst man ihn aus der Form. Jetzt hast du wieder eine Positivform erhalten.
Mit Ton werden jetzt Nasen, Kinn, Lippen oder Stirn vergrößert und hervorgehoben. Man kann dabei ruhig etwas übertreiben. Jetzt sieht das "Gipsgesicht" schon viel witziger aus. Aber fertig bist du noch lange nicht. Man kann die Maske ja so noch gar nicht aufsetzen.
Wieder wird Gips angerührt und das ganze Kunstwerk solange der Ton noch feucht ist mit einer dicken Gipsschicht eingepackt. Nach einem Tag ist der Gips hart und du kannst dein Gipsgesicht mitsamt dem Ton herauslösen. Deine lange Nase oder das spitze Kinn ist jetzt in einer Negativform abgebildet.
Vorsichtig wird die Form mit flüssigem Kautschuk (Gummi) gefüllt und nach einiger Zeit wieder ausgeleert. Die ganze Negativform ist jetzt mit einer elastischen Schicht überzogen. Wenn diese Gummischicht getrocknet ist, kann sie wie eine Haut herausgezogen werden. Diese Positivform passt haargenau auf dein Gesicht.

Jetzt noch Farben auf das "Maskengesicht" und du bist zum ersten Auftritt mit deiner Maske bereit.
(bm)




 
















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