|

Negativ, positiv, negativ, positiv. Keine Angst
Maskenbau hat nichts mit höherer Mathematik zu tun. Eigentlich ist alles
ganz einfach. Man braucht nur etwas Geduld.
Man stellt zuerst mit Gipsbinden eine Negativform des eigenen
Gesichts her. Eine Öffnung für Mund und Nase sollte man offen lassen. Man
muss ja noch atmen können.
Übrigens mit einem Schutz für die Haare aus Plastikfolie und etwas Creme
über Wimpern und Augenbrauen lassen sich die Gipsbinden später leicht
wieder entfernen.
Mit etwas Geschick ist schon nach kurzer Zeit eine Maske entstanden. Diese
sieht aber noch fast genau so aus wie dein Gesicht. Als nächstes wird Gips
angerührt und in die Negativform gegossen. Sobald der Gips hart geworden
ist, löst man ihn aus der Form. Jetzt hast du wieder eine Positivform
erhalten.
Mit Ton werden jetzt Nasen, Kinn, Lippen oder Stirn vergrößert und
hervorgehoben. Man kann dabei ruhig etwas übertreiben. Jetzt sieht das
"Gipsgesicht" schon viel witziger aus. Aber fertig bist du noch
lange nicht. Man kann die Maske ja so noch gar nicht aufsetzen.
Wieder wird Gips angerührt und das ganze Kunstwerk solange der Ton noch
feucht ist mit einer dicken Gipsschicht eingepackt. Nach einem Tag ist der
Gips hart und du kannst dein Gipsgesicht mitsamt dem Ton herauslösen. Deine
lange Nase oder das spitze Kinn ist jetzt in einer Negativform
abgebildet.
Vorsichtig wird die Form mit flüssigem Kautschuk (Gummi) gefüllt und nach
einiger Zeit wieder ausgeleert. Die ganze Negativform ist jetzt mit einer
elastischen Schicht überzogen. Wenn diese Gummischicht getrocknet ist, kann
sie wie eine Haut herausgezogen werden. Diese Positivform passt
haargenau auf dein Gesicht.
Jetzt noch Farben auf das "Maskengesicht" und du bist zum ersten
Auftritt mit deiner Maske bereit.
(bm)

|










|