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Wie hoch liegt der Schnee
in Schattwald? Kann man dort überhaupt Ski laufen? Wie kalt ist es dort
in der Nacht? Muss ich vielleicht einen besonders warmen Schlafsack
mitnehmen?
In den beiden Wochen nach den Weihnachtsferien gehörte der Blick ins
Internet und auf die webcam von Schattwald fast schon zum täglichen
Ritual.
Dass uns dort Winterwetter mit Minustemperaturen und eine Schneehöhe von
fast 60 cm erwarten sollten, wurde von dem meisten beim Blick auf den
Schulhof bezweifelt. Im November war zwar auch in Stuttgart der erste
Schnee gefallen, aber der war im Januar längst verschwunden.
Und dann tauchten endlich die verschneiten Gipfel der Alpen auf und eine
herrliche Winterlandschaft mit geschlossener Schneedecke.
Die ersten Schneebälle flogen, die Schlitten und Schneeboote wurden
ausgepackt und sofort ausprobiert.
Die meisten konnten es kaum erwarten bis sie dann am folgenden Morgen zum
ersten Mal auf ihren Skiern standen.
Doch aller Anfang war schwer! Einige waren schon im letzten Jahr mit von
der Partie und zeigten stolz, dass sie nichts verlernt hatten. Und
tatsächlich: schon nach dem ersten Vormittag kamen alle Skigruppen stolz
und zufrieden von ihrer ersten Tour zurück.
Nach einer Woche waren auch schwierigste Abfahrten kein Problem mehr für
die Jungen und Mädchen. Fast 60 km waren sie auf ihren Skiern unterwegs
gewesen.
Die Urkunden und Medaillen welche sie am letzten Abend erhielten waren auf
jeden Fall verdient. Übrigens: unter den Berger Schülerinnen und
Schülern waren nicht nur hervorragende Langläufer, sondern auch
ausgezeichnete Köchinnen und Köche! Jetzt
fragen sie nicht mehr, hat es im Tannheimer Tal auch wirklich Schnee,
sondern: "Gehen wir nächstes Jahr wieder nach Schattwald?"
Vielleicht beruhigt es sie, dass das Haus Huter bereits wieder gebucht
ist.
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