Projektearchiv 2009

Berger Schule Förderschule

 

 
 
     
         
     
         
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
         
     
     
         

Der 1. Triathlon an der 
Berger Schule

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 der Berger Schule durften sich am Dienstag, den 03.02.2009, in einem ganz besonderen sportlichen Wettkampf messen. Unter der Anleitung von Frau Svenja Bazlen und ihrer Sportlehrerin Frau Martina Höschele hatten sie die Gelegenheit, sich gleich in drei Disziplinen auszuzeichnen.

Sie mussten laufen, Rad fahren und schwimmen und so den ersten Triathlon ihres Lebens meistern. Sie gingen dabei sehr motiviert zu Werke, denn sie hatten ja einige Wochen Training mit Frau Bazlen hinter sich gebracht, die ein wahrer Profi in ihrer Sportart ist. Sie befindet sich nicht nur in der Ausbildung zur Sonder- und Sportpädagogin, die sie in der Uni Würzburg absolviert, sondern sie ist Weltmeisterin im Triathlon in ihrer Altersklasse. Sie bestreitet darüber hinaus Wettkämpfe im Weltcup und wurde dieses Jahr aktuell 5. bei den Deutschen Meisterschaften der Damen im Triathlon.

Klar ist, dass solch eine Pädagogin die Begeisterung am Sport weitervermitteln kann. Es verwundert also nicht, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich völlig verausgabten und bis zum Schluss durchgehalten haben. Von großem Vorteil erwies es sich, dass die Berger Schule sowohl eine eigene Turnhalle, als auch ein Schwimmbad besitzt. Auch genügend Fahrräder sind vorhanden, so dass es kein Problem war, diesen Wettkampf auszutragen.

Sieger bei den Mädchen wurde die 12-jährige Jaqueline Siegmund, die nach der Siegerehrung zwar völlig erschöpft war, aber doch dann lächelnd sagte: „Eigentlich macht Sport wirklich Spaß und am liebsten würde ich morgen wieder einen Wettkampf machen.“

Bei den Jungen hieß der strahlende Sieger Eglanton Cekaj (11 Jahre), der von Haus aus eigentlich Fußballspieler ist und hinterher zugab, dass Triathlon eine echt tolle Sportart ist.

Für Frau Bazlen war es wichtig, dass es ihr gelungen ist, wirklich alle Schülerinnen und Schüler für ihren Sport zu begeistern und zu motivieren. Es ist ihr bewusst, dass sie als erfolgreiche Sportlerin natürlich ein großes Vorbild für die Kinder ist. Besonders gefreut hat sie,  dass viele Kinder, die im Vorfeld unsicher waren, ob sie denn durchhalten können, und zum Teil angekündigt hatten, nicht am Wettkampf mitzumachen, dann letztendlich doch mit voller Begeisterung dabei waren. Frau Bazlen hofft dazu einen Beitrag leisten zu können, das Selbstvertrauen und das Selbstbild der Förderschülerinnen und –schüler verbessern zu können.

Für alle Beteiligten war es eine gelungene Veranstaltung. Für den Schulleiter, Herr Lazaridis ist klar: Es war mit Sicherheit nicht die letzte Veranstaltung dieser Art an der Berger Schule. (La)

Übrigens: Die Schüler und Schülerinnen und das ganze Kollegium sind zu Fans von Frau Bazlen geworden -  und drücken ihr für die kommenden Wettkämpfe natürlich die Daumen.

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